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	<title>MauerSegler 2009</title>
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	<description>Projekttage für Jugendliche im KREATIVHAUS</description>
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		<title>Ein Lege-Trickfilm</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 13:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berliner Mauer fiel in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989.
20 Jahre danach erinnern SchülerInnen mit einem kleinen Lege-Trickfilm an die Ereignisse jener Nacht.

Nach dem Ende der DDR begannen zügig die Abrissarbeiten, doch schon in der ersten Nacht schlugen die „Mauerspechte“ Löcher in die Wand, die die Berliner 28 Jahre voneinander getrennt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berliner Mauer fiel in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989.<br />
20 Jahre danach erinnern SchülerInnen mit einem kleinen Lege-Trickfilm an die Ereignisse jener Nacht.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qm3tEO7MzQw&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qm3tEO7MzQw&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Nach dem Ende der DDR begannen zügig die Abrissarbeiten, doch schon in der ersten Nacht schlugen die „Mauerspechte“ Löcher in die Wand, die die Berliner 28 Jahre voneinander getrennt hatte.<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=qm3tEO7MzQw">Der Film</a> wurde während eines dreistündigen Workshops am 9. November 2009 von einer siebenten Klasse eines Berliner Gymnasiums gestaltet.</p>
<p>Der Workshop war ein Bestandteil des Projektes MauerSegler am KREATIVHAUS e.V.</p>
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		<title>20. Jahrestag des Mauerfalls &#8211; Der große Aufbruch aus ostdeutscher und polnischer Sicht</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 10:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des Projekts MauerSegler09 begrüßten wir am 09. November bei uns im KREATIVHAUS die 9. Klasse der St. Marien-Oberschule aus Neukölln. An diesem geschichtsträchtigen Tag, dem 20. Jahrestag des Mauerfalls, hatten wir uns was Besonderes einfallen lassen. Da viele der 27 Schülerinnen und Schülern ihre Wurzeln in Polen haben, stand diesmal nicht der Vergleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Projekts MauerSegler09 begrüßten wir am 09. November bei uns im KREATIVHAUS die 9. Klasse der St. Marien-Oberschule aus Neukölln. An diesem geschichtsträchtigen Tag, dem 20. Jahrestag des Mauerfalls, hatten wir uns was Besonderes einfallen lassen. Da viele der 27 Schülerinnen und Schülern ihre Wurzeln in Polen haben, stand diesmal nicht der Vergleich zwischen Ost- und Westberlin im Vordergrund, sondern wir legten unseren Fokus auf das östliche Nachbarland.<span id="more-393"></span> Wie jedes Mal begann die Veranstaltung mit einer thematischen Einführung, die sich auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bezog und die Ereignisse in Polen und den beiden deutschen Staaten erläuterte. Somit wurde ein historischer Rahmen geschaffen, der den SchülerInnen und ZeitzeugInnen den Einstieg in das Zeitzeugengespräch erleichtern sollte. Gemäß unserem Schwerpunkt war auch die Konstellation der ZeitzeugInnen anders als bei den vorherigen Veranstaltungen. 3 Gäste aus Polen so wie ein ehemaliger DDR-Bürger standen den SchülerInnen Rede und Antwort. Der Fokus wurde auf den Vergleich der sozialen, kulturellen und politischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den beiden sozialistischen Ostblock-Staaten sowie die Entwicklung der Opposition gelegt. Die Lebensläufe und Betrachtungsperspektiven der Gäste waren sehr unterschiedlich und ermöglichten uns allen einen sehr differenzierten Einblick in das soziale und politische Leben vor der Wende.</p>
<p>So konnte uns Bogdan Przezdziak, der interessanterweise sein bisheriges Leben, um es salopp zu formulieren, in drei Phasen einordnen könnte: 20 Jahre Polen, 20 Jahre DDR und die letzten 20 Jahre BRD, seine Gedanken und Betrachtungen zu diesen drei Systemen schildern. Vor allem seine nüchterne Beschreibung, wie er von einen Tag auf den anderen ohne den Wohnort gewechselt zu haben, zum BRD-Bürger wurde, rief bei den SchülerInnen <em>großes Amüsement </em>hervor. &#8220;Ich blieb in der Wohnung, wo ich schon immer gewohnt hatte, die Straßennamen um mich herum änderten sich, man übereichte mir einen neuen Ausweis und so wurde ich von heute auf morgen ohne mein Zutun ein Bürger der BRD&#8221;. Unsere nächste Zeitzeugin war Ewa Maria Slaska, die bei den Anfängen der Solidarnosc- Bewegung selbst politisch aktiv war und so aus erster Hand über die Ereignisse auf der Danziger Werft berichten konnte. Sie war damals Ansprechpartnerin für die ausländischen Journalisten vor Ort und musste später wegen Repressalien das Land verlassen. Vor allem ihre Schilderung der ständigen Beobachtung, Verfolgung und des latenten psychischen Drucks, dem sie seitens der Staatssicherheit ausgesetzt war, konnte man unmittelbar nachempfinden. Aber auch die Reflexion über die drei Spitzel, die ihr ständig folgten, gegen die sie aber keinen Groll mehr hegt, brachte das Zeitzeugengespräch immer wieder auf die persönliche, menschliche Ebene. &#8220;Sie taten mir auch irgendwie leid, sie waren auch nur kleide Rädchen im System und machten ihren Job&#8221;. Weiterhin berichtete sie ausführlich über die Zeit der Entstehung von Solidarnosc, lieferte Hintergrundwissen zu den Ereignissen der 70er Jahre und gewährte den SchülerInnen auf diese Weise einen sehr persönlichen Geschichtseinblick in diese Zeit. Ewa Maria Slaska engagiert sich seit längerer Zeit für die Belebung der deutsch-polnischen Beziehungen und wurde aus diesem Grunde 2003 mit dem Journalistenpreis und 2004 mit dem Ehrenpreis des Berliner Kulturamtes ausgezeichnet.</p>
<p>Als Zeitzeugen der ehemaligen DDR hatten wir Lars zu Gast, der sehr von der politischen Haltung seines Vaters und Bruders geprägt wurde. Beide waren in der SED, so wurde auch er zum stellvertretenden FDJ-Sekretär der Volkswerft in Stralsund und begleitete als Betreuer den Fackelmarsch zum 40. Jahrestag der DDR. Später begann er am System der DDR zu zweifeln und glaubte, wie viele andere, an die Notwendigkeit einer Reform. Er geriet damit mit seinem Vorgesetzten in Konflikt und trat später aus der Partei aus. Er berichtete von seiner Jugend und auch seiner anfänglichen Begeisterung für das sozialistische System. Weiterhin sprach er über die Rezeption der Solidarnosc-Bewegung in der DDR, wie sie von der Staatsmacht diskreditiert wurde und wie man sich polnischer Stereotypen bediente, um die Gewerkschaftsbewegung als eine Bewegung der faulen, konterrevolutionären Elemente zu brandmarken. Das Gespräch kam immer wieder auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den beiden Gesellschaften, so dass man auch einen guten Einblick in die Sozialgeschichte beider Länder bekam.</p>
<p>Ich selbst erlebte die Zeit vor der Wende als Kind und Jugendlicher und konnte so den SchülerInnen die Zeit aus dieser, ihrer jetzigen, Perspektive schildern. Vor allem die Verhängung des Kriegszustands in Polen am 13. Dezember 1981 blieben mir tief in Erinnerung. Als damals die Panzer vor unserem Haus rollten, empfand ich diese Situation aus kindlicher Wahrnehmung und Naivität heraus sehr faszinierend und aufregend. Für uns Kinder war es wie ein Spiel und der Ernst der Lage entzog sich unserer Vorstellungskraft. Später als Jugendlicher wurde ich nach und nach mit dem Alltag im sozialistischen Polen konfrontiert und nahm die sozialen und politischen Probleme viel bewusster und differenzierter wahr. So erzählte ich über meine Schulzeit, meine Träume und Idole der Jugend, die starke Präsenz der katholischen Kirche in der Erziehung, versuchte aber immer wieder das persönlich Erlebte  in einen übergeordneten geschichtlichen Zusammenhang einzuordnen.</p>
<p>Für die meisten der SchülerInnen liegt die Zeit vor der Wende ganz weit zurück, dennoch zeigten sie großes Interesse, fragten nach und hörten den Zeitzeugenberichten aufmerksam zu. Eine der Schülerinnen brachte einen Briefumschlag mit dem Aufdruck von Solidarnosc mit, den sie von ihren Eltern bekommen hatte. Es war ein gutes Beispiel, um zu zeigen, wie man trotz staatlicher Zensur immer wieder Wege fand, die Solidarität mit der verbotenen Gewerkschaftsbewegung zu demonstrieren. Aber nicht nur ernsthafte geschichtliche und politische Themen standen im Mittelpunkt des Gesprächs, auch die Probleme des Alltags, das alltägliche Leben von Teenegern jener Zeit weckte bei vielen SchülerInnen Interesse und Neugier. So konnten die &#8220;jüngeren&#8221; Zeitzeugen wie ich und Lars berichten, wie man sich Tonbänder und Schallplatten auf dem Schwarzmarkt besorgte, mit bunten Bravo-Plakaten auf dem Schulhof handelte oder an die neuste Musik im Radio rankam. Außerdem verriet uns Lars die Strategie eines Discobesuchs in der DDR. Da man aufgrund der vorgeschriebenen Quote von 40/60 in jeder Disco 60 Prozent DDR-Musik spielen musste, konnte man sich mittels einer einfachen mathematischen Formel ungefähr ausrechnen (Dauer der Disco – 60% der Zeit), wann man zu erscheinen hatte, um dann rechtzeitig zu der Westmusik das Tanzbein zu schwingen.</p>
<p>Was ich dann für mich persönlich als Fazit des Zeitzeugengesprächs ziehen würde, wäre folgendes: Wie unterschiedlich auch die einzelnen Ostblockstaaten und deren Gesellschaften geprägt waren, sei es der starke Einfluss der katholischen Kirche in Polen oder die atheistisch geprägte Jugenderziehung in der DDR, es war letzten Endes dann doch der universelle Wille zur Freiheit und Selbstbestimmung, der die friedliche Revolution von unten ermöglichte und so die Wende und ein Leben in Freiheit mit sich brachte.</p>
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		<title>Punktlandung für die MauerSegler: Eine ganz und gar unvergessliche Begegnung</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 14:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krisztina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern wurden wir ZeugInnen einer atemberaubenden, außergewöhnlich spannenden Begegnung zwischen ZeitzeugInnen und Jugendlichen einer 7. Klasse der Fichtenberg-Oberschule aus Berlin-Steglitz. Wir sind gespannt auf ihre Kommentare und all die vielen Fragen, die nicht mehr gestellt werden konnten, weil die Zeit partout nicht stehen bleiben will…
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurden wir ZeugInnen einer atemberaubenden, außergewöhnlich spannenden Begegnung zwischen ZeitzeugInnen und Jugendlichen einer 7. Klasse der <a href="http://fichtenberg.oepke.de/page/index.php">Fichtenberg-Oberschule</a> aus Berlin-Steglitz. Wir sind gespannt auf ihre Kommentare und all die vielen Fragen, die nicht mehr gestellt werden konnten, weil die Zeit partout nicht stehen bleiben will…</p>
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		<title>Vier ZeitzeugInnen &#8211; vier Perspektiven</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 16:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[12. Oktober 2009, 9:00 Uhr, KREATIVHAUS Berlin. 20 SchülerInnen der 11. und 12. Klasse des Rückert-Gymnasiums in Berlin-Schöneberg haben sich zum Gespräch mit ZeitzeugInnen aus Ost und West eingefunden. Auch ein Filmteam der Bewegte Zeiten Filmproduktion ist vor Ort, das im Auftrag der Aktion Mensch einen Trailer über deren derzeit geförderte Projekte produzieren wird.
Das Licht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>12. Oktober 2009, 9:00 Uhr, KREATIVHAUS Berlin. 20 SchülerInnen der 11. und 12. Klasse des Rückert-Gymnasiums in Berlin-Schöneberg haben sich zum Gespräch mit ZeitzeugInnen aus Ost und West eingefunden. Auch ein Filmteam der Bewegte Zeiten Filmproduktion ist vor Ort, das im Auftrag der Aktion Mensch einen Trailer über deren derzeit geförderte Projekte produzieren wird.</p>
<p>Das Licht stimmt, die Technik ist stand by, die Mauer steht (Atrappe) – allein die Veranstalter sind angespannt: Es fehlen zwei ZeitzeugInnen. Nach einer halben Stunde Bangen sind die ZeitzeugInnen vor Ort, glücklicherweise handelte es sich nur um eine Verspätung der üblichen Verdächtigen (die Bahn) und man konnte beginnen.   <img class="size-medium wp-image-348 alignright" title="Projekt_3" src="http://www.mauersegler09.de/wp-content/uploads/2009/10/Projekt_31-300x201.jpg" alt="Projekt_3" width="246" height="164" /></p>
<p>Nach einer kurzen Lesung zu den geschichtlichen Hintergründen der Teilung und Wiedervereinigung Berlins (Lesung: Matthias Warncke und Claudia Gratz) und einer atmosphärischen Einstimmung in die Thematik mit einem akustischen Spot (Idee und Produktion: Jana Debrodt) wurden die ZeitzeugInnen vorgestellt. <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/kerstinkuzia/">Kerstin Kuzia</a> (Ost), <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/gilbert-furian/">Gilbert Furian</a> (Ost), <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/holger-zeidler/">Holger Zeidler</a> (West) und <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/wolfgang-fritz/">Wolfgang Fritz</a> (West) nehmen auf dem Podium platz. Erste Fragen werden von den SchülerInnen auf Karten geschrieben und an die magnetische Maueratrappe geklebt. „Inwiefern hat sich Ihr Leben nach dem Mauerfall geändert?“, „Haben Sie den Mauerbau erwartet?“, „Gab es auch positive Aspekte in der DDR, die Sie jetzt vermissen?“<span id="more-339"></span>&#8230; Diese und viele weitere Fragen wurden an die ZeitzeugInnen gerichtet. Und so verschieden wie die Menschen sind, so verschieden sind auch die ZeitzeugInnen. So erfahren wir, dass Gilbert Furian als politischer Gefangener in der DDR nach seinem Freikauf durch den Westen wieder in den Osten entlassen werden wollte. Die Worte Heimat und Freunde fallen in diesem Zusammenhang – es gab ein Leben in der DDR. Kerstin Kuzia empfand große Freude über den geglückten Fluchtversuch einer Freundin, einen freudigen Triumpf gegenüber Kontrolle und Überwachung. Mit den Erziehungslagern und Jugendgefängnissen in der DDR hat sie die schlimmsten, traumatisierenden Erfahrungen ihres Lebens gemacht. Vieles von ihrer Geschichte floss in den soeben veröffentlichten Jugendroman <em>Weggesperrt</em> von Grit Poppe ein (Cecilie Dressler Verlag, 2009). Jedoch brauchte auch sie nach dem Mauerfall einige Tage, bevor sie sich mal im Westteil der Stadt umsah. Was sollte sie jetzt mit all den bunten Dingen? Der Westen war ihr fremd.</p>
<p>Menschen, die kurz nach dem Mauerbau den Sprung in den Westen aus einem Wohnhaus wagten, fing Holger Zeidler, der in Westberlin als Feuerwehrmann arbeitete, mit dem Sprungtuch auf. Den Tag nach dem Mauerfall bezeichnet er als den glücklichsten Tag seines Lebens und ist noch heute sichtlich bewegt.</p>
<p>Wolfgang Fritz, der in der geteilten Stadt viele freundschaftliche Beziehungen über die Grenze hinweg pflegte, vermisst manchmal die Zeit, als man zweihundert Meter entfernt in eine andere Welt eintauchen konnte&#8230;</p>
<p>Den Osten, wie er war, will keiner zurück – darüber sind die ZeitzeugInnen einer Meinung. Das Experiment, Demokratie und Sozialismus zu vereinen, hätte man wagen sollen, sinniert die Runde. Mit offenen Grenzen, natürlich.</p>
<p><strong>Der Trailer mit dem heutigen Zeitzeugengespräch des Projektes MauerSegler wird am 08.11.09 um 19:25 Uhr im ZDF gezeigt, anmoderiert von Thomas Gottschalk, dem Schirmherren der Aktion Mensch.</strong></p>
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		<title>Drei bewegte Tage mit der Benjamin-Franklin-Oberschule aus Berlin-Reinickendorf</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 12:58:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krisztina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>

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30 SchülerInnen der Benjamin-Franklin-Oberschule haben sich vom 7. – 9. Juli auf den Weg nach DRÜBEN, auf die Fischerinsel gemacht. Nur einer gab an – oder zu –, Verwandte aus dem Osten zu haben. Von daher war das neue Element einer szenischen Lesung, eines so genannten „Ost-West-Dialogs“, eine willkommene Einführung in die Thematik, durch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
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<p style="text-align: center;">30 SchülerInnen der <a href="http://www.franklin.cidsnet.de/Joomla/">Benjamin-Franklin-Oberschule</a> haben sich vom 7. – 9. Juli auf den Weg nach DRÜBEN, auf die Fischerinsel gemacht. Nur einer gab an – oder zu –, Verwandte aus dem Osten zu haben. Von daher war das neue Element einer szenischen Lesung, eines so genannten „Ost-West-Dialogs“, eine willkommene Einführung in die Thematik, durch die die SchülerInnen erfahren konnten, was seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges so Weltbewegendes passiert ist.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-276 aligncenter" title="zeitzeugen_070809_web" src="http://www.mauersegler09.de/wp-content/uploads/2009/08/zeitzeugen_070809_web-300x201.jpg" alt="zeitzeugen_070809_web" width="300" height="201" /></p>
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<p style="text-align: center;"><span id="more-274"></span>Die ZeitzeugInnen <a href="http://www.stiftung-hsh.de/page.php?cat_id=CAT_224&amp;con_id=CON_1242&amp;page_id=654&amp;subcat_id=CAT_224&amp;recentcat=&amp;back=&amp;special=0&amp;html=0">Gisela Quasdorf</a>, <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/eva-marie-niemann/">Eva-Marie Niemann</a>, <a href="http://www.stiftung-hsh.de/page.php?cat_id=CAT_224&amp;con_id=CON_1348&amp;page_id=713&amp;subcat_id=CAT_224&amp;recentcat=&amp;back=&amp;special=0&amp;html=0">Siegmar Faust</a>, <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/bodo-quart/">Bodo Quart</a>, <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/wolfgang-fritz/">Wolfgang Fritz</a> und <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/holger-zeidler/">Holger Zeidler</a> ließen sich trotz unterschiedlicher, politisch motivierter Lebenswege gegenseitig zu Wort kommen und tauschten später sogar Adressen aus, um die eine oder andere Geschichte fortzusetzen.</p>
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<p style="text-align: left;"><img class="size-medium wp-image-287 aligncenter" title="zeitzeugen_070809_2_web" src="http://www.mauersegler09.de/wp-content/uploads/2009/08/zeitzeugen_070809_2_web1-300x201.jpg" alt="zeitzeugen_070809_2_web" width="300" height="201" /></p>
<p style="text-align: center;">An einem zweiten Tag gingen die Jugendlichen in zwei Gruppen auf eine große Schatzsuche, die von Schülern der Max-Taut-Schule in Lichtenberg, gemeinsam mit der Projektleiterin Anette von Zitzewitz und dem Klassenlehrer Jens Wollenberg, entwickelt worden ist. Um nicht zu viel über den Verlauf der Route zu verraten, soll ein Beweisfoto dieser kleinen Weltreise genügen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-275 aligncenter" title="schatzsuche_080809_web" src="http://www.mauersegler09.de/wp-content/uploads/2009/08/schatzsuche_080809_web-300x201.jpg" alt="schatzsuche_080809_web" width="300" height="201" /></p>
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<p style="text-align: left;">Der dritte Tag brachte wieder eine kleine Innovation: Neben einem Theater-Workshop von Arash Sarhaddi und einem Audio-Workshop von <a href="http://www.mauersegler09.de/crew/jana-debrodt/">Jana Debrodt</a> gab es diesmal auch einen Kunst-Workshop von <a href="http://www.mauersegler09.de/crew/matthias-warncke/">Matthias Warncke</a>, in dem Bücher zum Thema „Berliner Mauer“ gestaltet und gebunden werden konnten. Ein Schüler, der während der Schatzsuche beinahe den Geist aufgegeben hatte, fühlte sich in der Auseinandersetzung mit diesem greif- und gestaltbaren Medium ganz in seinem Element und bekannte sich in der Auswertungsrunde dazu, dass es ihm „hier sehr gut gefallen“ hätte. Die Freude war groß, als die SchülerInnen erfuhren, dass sie ihre Bücher gleich mit nach Hause nehmen konnten. Eine Videoaufzeichnung der Gänsehaut verursachenden Theaterpräsentation zum Thema &#8220;Freiheit&#8221; und eine Tonaufnahme der herzschrittmachenden Poetry Slam Session zum Kalten Krieg erreicht sie dann nach den Sommerferien.</p>
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		<title>Das rbb Info-Radio im KREATIVHAUS</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 12:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krisztina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 20. Juli 2009 kamen einige Jugendliche der JuniorAkademie &#8220;Humboldt auf Scharfenberg&#8221; in unser Haus, um den Zeitzeugen Mario Röllig zu treffen. Dieser berichtete ihnen von seinem Fluchtversuch im Jahre 1987: Die ungarischen Grenzsoldaten haben beinahe geweint, als sie ihn festnehmen mussten. Die Gefängniszelle in der ungarischen Stadt Kecskemét war eines Menschen unwürdig. Hingegen waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 20. Juli 2009 kamen einige Jugendliche der JuniorAkademie &#8220;Humboldt auf Scharfenberg&#8221; in unser Haus, um den Zeitzeugen <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/mario-roellig/">Mario Röllig</a> zu treffen. Dieser berichtete ihnen von seinem Fluchtversuch im Jahre 1987: Die ungarischen Grenzsoldaten haben beinahe geweint, als sie ihn festnehmen mussten. Die Gefängniszelle in der ungarischen Stadt Kecskemét war eines Menschen unwürdig. Hingegen waren die Haftbedingungen in der Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen, die er zum Glück nach drei Monaten verlassen konnte, fast schon erträglich.<span id="more-207"></span>Er erzählte aber auch von dem speziellen Antifaschismus-Begriff in der DDR, der sich auf die Verfolgung kommunistischer Widerstandkämpfer im Dritten Reich beschränkte und die Erinnerung an die Verfolgung von Juden, Roma oder Homosexuellen weitgehend vernachlässigte, ja sogar verhinderte. Und er erzählte von seiner Empörung über die neue Touristen-Attraktion am Checkpoint Charlie: Man kann sich dort von uniformierten Studenten einen lustigen Visum-Stempel verpassen lassen, wenn man dafür bezahlt. Die Profiteure dieser neuen Einnahmequelle können sich offenbar nicht vorstellen, dass Männer, die sich in der Öffentlichkeit als Grenzsoldaten verkleiden, bei einigen Menschen traumatische Erinnerungen wachrufen und sie auf diese Weise die Leidtragenden der damaligen Machtverhältnisse belächeln. Aber auch hier gilt das Gesetz: Wo eine Nachfrage ist, entsteht ein Angebot.</p>
<p>Das Gespräch mit Mario Röllig wurde von einer Reporterin des rbb Info-Radio begleitet. Den Radio-Bericht kann man hier nachlesen: <a href="http://www.inforadio.de/radio_zum_lesen/spezial/demokratie_ist_alltag/mario_roellig___.html">http://www.inforadio.de/radio_zum_lesen/spezial/demokratie_ist_alltag/mario_roellig___.html</a></p>
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		<title>Über eine Schatzsuche mit der Ost-West-Akademie am 29.05.2009</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 14:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krisztina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ost-West-Akademie besteht aus einer ansehnlichen Gruppe junger Erwachsener aus Ost und West, die sich seit über 20 Jahren regelmäßig treffen und gemeinsam an Veranstaltungen teilnehmen, diskutieren und Spaß haben. Im Laufe der Jahre haben sie Familien gegründet und ihre Kinder, die sie immer im Schlepptau haben, sind inzwischen im Alter von 6 bis 17 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ost-West-Akademie besteht aus einer ansehnlichen Gruppe junger Erwachsener aus Ost und West, die sich seit über 20 Jahren regelmäßig treffen und gemeinsam an Veranstaltungen teilnehmen, diskutieren und Spaß haben. Im Laufe der Jahre haben sie Familien gegründet und ihre Kinder, die sie immer im Schlepptau haben, sind inzwischen im Alter von 6 bis 17 Jahren. Für diese Kinder sollten wir eine Schatzsuche organisieren, gerieten aber in Verlegenheit, so kurzfristig ein altersgerechtes Programm zusammenzustellen, zumal wir anfangs mit Kindern der 2.-3. Klasse rechneten. Das bisher von Matthias Warncke entwickelte Stadtspiel schien hierfür etwas anspruchsvoll, so dass ein nahezu komplett neues Programm entwickelt werden musste.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-39" title="Mauer Segler 29.05.09 045_web" src="http://www.mauersegler09.de/wp-content/uploads/2009/06/Mauer-Segler-29.05.09-045_web.jpg" alt="Mauer Segler 29.05.09 045_web" width="640" height="430" /></p>
<p><span id="more-30"></span>Unsere Schatzsuche nahm ihren fulminanten Auftakt in der Zionskirche, die in den 1980er Jahren, nicht zuletzt als Veranstaltungsort für Konzerte ost- und westdeutscher Rockbands, eine wichtige Rolle für die Oppositions- und Friedensbewegung spielte. Der Ost-Berliner Zeitzeuge <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/gilbert-furian/">Gilbert Furian</a> hielt einen sehr anschaulich und lebendig erzählten Vortrag über sein Leben als Mensch, der es liebte, seine ehrliche Meinung zu äußern und der 1985 aufgrund seines Versuchs, die Kopie eines transkribierten Interviews mit Berliner Punks über die Grenze nach West-Deutschland zu bringen, inhaftiert wurde und anderthalb Jahre im Gefängnis verbrachte.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-35" title="Mauer Segler_web 29.05.09 014" src="http://www.mauersegler09.de/wp-content/uploads/2009/06/Mauer-Segler_web-29.05.09-014.jpg" alt="Mauer Segler_web 29.05.09 014" width="640" height="430" /></p>
<p>Die Kinder stellten erstaunlich gute Fragen, z.B. warum Herr Furian nicht nach West-Deutschland gehen wollte und auch nach seiner Inhaftierung lieber in der DDR blieb oder ob Punks nicht eigentlich gegen die Kirche seien. Nachdem er alle Fragen beantwortet hatte, überreichte er den Kindern ein kleines Kästchen mit einigen Fotos, die ihnen den Weg zum ersten Versteck weisen sollten. Ihr Weg führte sie zu einem goldenen Denkmal sowie zu einem goldenen Pilz, der, wie sich herausstellte nicht aus echtem Gold, sondern von der Morgensonne angemalt worden war. – Schon nach fünf Minuten wurde der erste Schatz gefunden. Der Preis für den Fund war ein urkomisches Spiel, animiert von Arash Sarhaddi, in dem sich – etwas anachronistisch – Prinzessinnen und Ritter, aber vor allem Drachen und Ritter gegenüber standen sowie 26 Detailfotos, deren Pendants in der Wirklichkeit wieder gefunden werden mussten und die Fährte zum nächsten Schatz legten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-38" title="Mauer Segler 29.05.09 033_web" src="http://www.mauersegler09.de/wp-content/uploads/2009/06/Mauer-Segler-29.05.09-033_web.jpg" alt="Mauer Segler 29.05.09 033_web" width="640" height="430" /></p>
<p>An der Bernauer Straße wurden Mauerreste unter dem Gras entdeckt und der ehemalige Postenweg abgeschritten, der wie es aussieht nicht mehr lange existieren wird. Im Mauer-Park wurde ein weiteres Spiel gespielt. Diesmal ging es darum, dass 5 mit Bällen bewaffnete Grenzposten 10 DDR-BürgerInnen von ihrer Flucht über die Grenze abhalten mussten. Trotz umherfliegender Bälle und der beängstigenden Drohgebärden jener Grenzsoldaten schafften es einige, lebendig über die &#8220;Mauer&#8221; zu gelangen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-36" title="Mauer Segler 29.05.09 041_web" src="http://www.mauersegler09.de/wp-content/uploads/2009/06/Mauer-Segler-29.05.09-041_web.jpg" alt="Mauer Segler 29.05.09 041_web" width="640" height="430" /></p>
<p>Die letzte Station unserer Schatzsuche bildete der Aussichtsturm der Gedenkstätte der Berliner Mauer in der Bernauer Straße, in welcher der Hauptschatz versteckt war: Ein Puzzle, mit dem der genaue Verlauf der Mauer in Berlins Mitte rekonstruiert werden musste und welches die Kinder am liebsten mit nach Hause genommen hätten. Wenigstens sind sie jetzt im Besitz eines wunderschönen blauen Balls, den sie bei der Suche nach den Mauerresten unter den Weinranken entdeckt hatten. Gar keine Frage, dass sie ihn mit sich nahmen, denn sie befanden sich ja im Niemandsland – und ein Ball, der im Niemandsland liegt, gehört niemandem.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-37" title="Mauer Segler 29.05.09 059_web" src="http://www.mauersegler09.de/wp-content/uploads/2009/06/Mauer-Segler-29.05.09-059_web.jpg" alt="Mauer Segler 29.05.09 059_web" width="640" height="430" /></p>
<p>Mauer-Puzzle von <a href="http://www.mauersegler09.de/crew/matthias-warncke/">Matthias Warncke</a></p>
<p>Die Ost-West-Akademie hat eine eigene Zeitung, zu finden unter: <a href="http://www.aufbruch-89.de/">www.aufbruch-89.de</a>. Hier sind auch unsere MauerSeglerInnen des Tages als Kinderreporterteam unterwegs.</p>
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		<title>Ein Projekt von Schülern der Johann-Julius-Hecker-Realschule Berlin</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 14:42:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krisztina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[Das erste MauerSeglerProjekt ereignete sich vom 28. &#8211; 30. April 2009.
Tatort war das KREATIVHAUS auf der Fischerinsel.
Die Jungs der Johann-Julius-Hecker-Realschule haben sich wacker geschlagen, zumal am Anfang natürlich so einiges holter-di-polter ging. Beeindruckt waren sie vor allem von den ZeitzeugInnen Stephanie Y., Siegmar Faust, Gilbert Furian und Holger Zeidler und den spannenden Geschichten, die sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste MauerSeglerProjekt ereignete sich vom 28. &#8211; 30. April 2009.</p>
<p>Tatort war das KREATIVHAUS auf der Fischerinsel.</p>
<p>Die Jungs der Johann-Julius-Hecker-Realschule haben sich wacker geschlagen, zumal am Anfang natürlich so einiges holter-di-polter ging. Beeindruckt waren sie vor allem von den ZeitzeugInnen <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/stephanie-y/">Stephanie Y.</a>, <a href="http://www.stiftung-hsh.de/page.php?cat_id=CAT_224&amp;con_id=CON_1348&amp;page_id=713&amp;subcat_id=CAT_224&amp;recentcat=&amp;back=&amp;special=0&amp;html=0">Siegmar Faust</a>, <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/gilbert-furian/">Gilbert Furian</a> und <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/holger-zeidler/">Holger Zeidler</a> und den spannenden Geschichten, die sie zu erzählen hatten sowie vom Theaterworkshop, der von Arash Sarhaddi geleitet wurde und mit dem sie innerhalb von vier Stunden ein Kurztheater auf die Bühne zauberten, das unter die Haut ging.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-58" title="Hecker_web_2" src="http://www.mauersegler09.de/wp-content/uploads/2009/06/Hecker_web_2.jpg" alt="Hecker_web_2" width="640" height="480" /></p>
<p style="text-align: center;">Maximilian Appel erzählt seine Geschichte.</p>
<p style="text-align: center;">Er wurde bei dem Versuch, über die Mauer nach London zu flüchten erwischt und  inhaftiert.<span id="more-52"></span></p>
<p style="text-align: center;">
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-60" title="Hecker_web_1" src="http://www.mauersegler09.de/wp-content/uploads/2009/06/Hecker_web_1.jpg" alt="Hecker_web_1" width="640" height="480" /></p>
<p style="text-align: center;">Die Vernehmer traktieren ihn mit Fragen.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-61" title="Hecker_web_3" src="http://www.mauersegler09.de/wp-content/uploads/2009/06/Hecker_web_3.jpg" alt="Hecker_web_3" width="640" height="480" /></p>
<p style="text-align: center;">Maximilian Appel wird von seinen Vernehmern verprügelt.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">+++</p>
<p>Eine andere Gruppe baute einen Text der DDR-Punk-Band &#8220;Planlos&#8221; gemeinsam mit der Workshopleiterin Jana Debrodt in einen coolen Rap ein. Der Rap wurde nachträglich mit Musik und historischen O-Tönen unterlegt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-57" title="Hecker_web_5" src="http://www.mauersegler09.de/wp-content/uploads/2009/06/Hecker_web_5.jpg" alt="Hecker_web_5" width="640" height="480" /></p>
<p style="text-align: center;">Vorbereitung der Tonaufnahme.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-63" title="Hecker_web_6" src="http://www.mauersegler09.de/wp-content/uploads/2009/06/Hecker_web_6.jpg" alt="Hecker_web_6" width="640" height="480" /></p>
<p style="text-align: center;">Auftritt im Tonstudio.</p>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
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		<title>Die Realschule Baumholder zu Gast im KREATIVHAUS</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 11:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[Das zweite ZeitzeugInnen-Gespräch für ‚MauerSegler’ fand am 12. Mai 09 im KREATIVHAUS statt und hatte 41 SchülerInnen der Realschule Baumholder bei Trier zu Gast. Nach einer einleitenden Vorstellung der sechs ZeitzeugInnen Eva-Marie Niemann, Henryk Gericke, Mario Röllig, Holger Zeidler, Gilbert Furian und Ulrich Krüger, teilten sich die SchülerInnen in drei Gruppen auf, um mit je [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das zweite ZeitzeugInnen-Gespräch für ‚MauerSegler’ fand am 12. Mai 09 im KREATIVHAUS statt und hatte 41 SchülerInnen der <a href="http://rsbaumholder.bildung-rp.de/" target="_blank">Realschule Baumholder</a> bei Trier zu Gast. Nach einer einleitenden Vorstellung der sechs ZeitzeugInnen <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/eva-marie-niemann/">Eva-Marie Niemann</a>, <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/henryk-gericke/">Henryk Gericke</a>, <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/mario-roellig/">Mario Röllig</a>, Holger Zeidler, <a href="http://www.mauersegler09.de/zeitzeugen/gilbert-furian/">Gilbert Furian</a> und Ulrich Krüger, teilten sich die SchülerInnen in drei Gruppen auf, um mit je einem Zeitzeugen aus dem ehemaligen Ostberlin und einem aus dem Westteil der Stadt intensive Gespräche zu führen.<span id="more-216"></span>Wenn der Zeitzeuge Gilbert Furian von seinen Erlebnissen in der DDR erzählt, vom Schutzraum Kirche für oppositionelle Bewegungen, vom Ringen um die freie geistige Entwicklung, hört Holger Zeidler aufmerksam zu, fragt nach und bringt einen interessierten Austausch zwischen Ost und West in Gang. Holger Zeidler seinerseits berichtet von seiner Zeit als Feuerwehrmann. Kurz nach dem Mauerbau rückten er und seine Kollegen mehrfach an, um Sprungtücher zu halten, die für manch einen den Sprung in die Freiheit bedeuteten. Sprüngen aus höheren Etagen jedoch hielten die Sprungtücher meist nicht Stand, Holger Zeidler wird ganz leise, wenn er davon erzählt.</p>
<p>In der zweiten Gruppe begegneten die SchülerInnen dem Zeitzeugen Mario Röllig. Dieser berichtete von seinem Fluchtversuch über Ungarn, seinen anschließenden Erfahrungen im Stasi-Knast und den Folgen, die ihn noch heute belasten. Eva-Marie Niemann saß an seiner Seite, sie hat missglückte Fluchthilfe von der anderen Seite erlebt. Während die SchülerInnen die Pause nutzten, um sich die Beine zu vertreten, blieben die ZeitzeugInnen ganz in ihre Gespräche vertieft, beieinander sitzen.</p>
<p>In der dritten Gesprächsgruppe fesselte das Thema Punk im Osten. Henryk Gericke schilderte Punk als Fluchtpunkt und Möglichkeit, einen eigenen Lebensstil jenseits verordneter vorbestimmter Lebensentwürfe zu leben. Allerdings hatte dies den Preis, ins Visier der Stasi zu geraten und als persona non grata jeglicher Bürgerrechte beraubt zu werden. Der Zeitzeuge Ulrich Krüger hatte im Westberlin jener Zeit natürlich andere Sorgen, er berichtete von seiner Arbeit als Gewerkschafter und seiner Freude über den Fall der Mauer.</p>
<p>Nach den zweistündigen Gesprächen erfolgte eine gemeinsame Abschlussrunde, in der sich die SchülerInnen beeindruckt zeigten von der jüngsten deutschen Vergangenheit, über die sie zuvor nicht viel wussten. Dass Demokratie nicht selbstverständlich ist, war die vielleicht eindringlichste Erfahrung des Abends, löste vage Betroffenheit aus und stimmte nachdenklich.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Projekttag mit SchülerInnen der Vinzenz-von-Paul-Schule aus Beckum</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 15:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mauersegler09.de/?p=81</guid>
		<description><![CDATA[An dem Projekt nahmen am 07. Mai 2009 SchülerInnen mit besonderem Förderbedarf aufgrund psychosozialer und/oder körperlicher Beeinträchtigung von der Vinzenz-von-Paul-Schule in Beckum teil.
Nach einer kurzen Kennlernrunde und einem sprechtechnischen Warming Up haben wir uns mit den Gründen und Ursachen beschäftigt, die 1961 zum Mauerbau führten. Der ehemalige Verlauf der Mauer wurde auf dem Stadtplan nachvollzogen.Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dem Projekt nahmen am 07. Mai 2009 SchülerInnen mit besonderem Förderbedarf aufgrund psychosozialer und/oder körperlicher Beeinträchtigung von der <a title="Externer Link zur Schule" href="http://www.vvp-schule.de/statics/start.htm" target="_blank">Vinzenz-von-Paul-Schule in Beckum</a> teil.</p>
<p>Nach einer kurzen Kennlernrunde und einem sprechtechnischen Warming Up haben wir uns mit den Gründen und Ursachen beschäftigt, die 1961 zum Mauerbau führten. Der ehemalige Verlauf der Mauer wurde auf dem Stadtplan nachvollzogen.<span id="more-81"></span>Wir unterhielten uns über die unterschiedlichen Wege, auf denen Fluchtversuche von Ost- nach Westberlin unternommen wurden und aus welchen Motiven die Menschen flohen. Fernsehberichte vom Tag der Maueröffnung stimmten die TeilnehmerInnen auf dieses historisch und emotional sehr bewegende Ereignis ein.</p>
<p>Abschließend bearbeiteten wir die gewonnenen Erkenntnisse in Form einer fiktiven Radioliveberichterstattung, die in den Nächten der Maueröffnung stattgefunden haben könnte. Die Schülergruppe teilte sich in Ost- und Westberliner. Wir stellten in einer täuschend echten Mauerkulisse ein historisches Foto nach, auf dem die Mauer von einigen Ostberliner Jugendlichen überklettert wurde. Auf der Westseite wurden ihnen helfende Arme entgegengestreckt.</p>
<p>Die SchülerInnen versetzten sich in die Rolle der Wendezeit-Berliner und gaben den „Radioreportern“ darüber Auskunft, warum sie heute am 9. November 1989 zur Mauer gekommen sind. Die Antworten der SchülerInnen wurden mit O-Tönen der Wendezeit unterlegt und im hauseigenen Tonstudio zu einer Toncollage zusammen geschnitten. Abschließend konnte die Gruppe ihre Radiosendung auf CD mit nach Hause nehmen.</p>
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